Biologische Tiermedizin

Die Nachfrage nach biologischen Behandlungsalternativen für Tiere ist sehr groß und wächst stetig. Gerade beim Kleintier und beim Pferd werden biologische Präparate sehr geschätzt, weil sie den Organismus nicht zusätzlich belasten, sehr gut verträglich sind und auch bei sehr jungen, alten und geschwächten Tieren verwendet werden können.

Die biologische Therapie ist in der Regel kombinierbar mit schulmedizinischen Medikamenten und kann zusätzlich verwendet werden, falls nicht ausschließlich eine Therapie mit biologischen Mitteln gewünscht wird.

Der Arzt Dr. Hans-Heinrich Reckeweg suchte nach einem Weg zur Heilung chronischer Krankheiten, die sowohl mit homöopathischen als auch mit schulmedizinischen Mitteln nur schwer zu beeinflussen waren. Nach seiner Lehre, die er Homotoxikologie nannte, sind Krankheiten eine Reaktion auf schädigende äußere und innere Einflüsse. Der Organismus ist immer bestrebt, von außen zugeführte oder im Stoffwechsel entstehende Schadstoffe unschädlich zu machen oder auszuscheiden. Wenn aber zu viele solcher Schadstoffe den Körper überschwemmen, können die körpereigenen Abwehrsysteme sie nicht mehr neutralisieren oder entfernen, und je nach Schwere und Dauer der Schadstoffeinwirkung entstehen unterschiedliche Krankheitsbilder.  Das grundsätzliche Behandlungsziel - auch chronischer Krankheiten - müsse es daher sein, mithilfe der natürlichen Heilmittel die Entgiftungsfunktionen des Organismus zu unterstützen, die Selbstheilungskräfte anzuregen und das biologische Gleichgewicht wiederherzustellen ("biologische Therapie"). 

Nachfolgend nun einige Fallbeispiele der letzten Jahre, die, wie ich glaube, sehr eindrucksvoll die fantastische Wirkung biologischer Heilmittel sowohl als Einzeltherapie als auch in Kombination mit klassischer Homöopathie & allopathischer Medizin zeigen. Im Vordergrund steht hier die Lebensqualität, d.h. das Wohlbefinden des Tieres, welches bei der Therapie mit biologischen Präparaten bis in weit fortgeschrittene Erkrankungsstadien sehr gut ist.  Sie haben sichtlich Lebensfreude, welche sich auch bei Endstadium Tumorpatienten in einem guten Appetit sowie einem wachen, aufmerksamen Blick zeigt.  Meine "Liebe" zur biologischen Tiermedizin ist vor  vielen Jahren bei einigen "Herzpatienten" entstanden, welche ich als kardiologischer Untersucher betreute und welche der Haustierarzt biologisch therapierte.  Mein Erstaunen über die Dosisreduktion vieler Kardiaka, v.a. Diuretika bei Patienten mit Herzinsuffizienz, war anfänglich sehr groß und auf mein Nachfragen bei den therapierenden Kollegen begann ich, meine kardialen Therapieempfehlungen dahingehend zu modifizieren - mit sehr viel Erfolg, welcher sich wiederum an der Lebensqualität und Lebensdauer meiner Patienten zeigte. Von diesem neu gewonnenen Wissen konnte auch mein eigener, erster Irish Setter Archie profitieren, sodaß er trotz Herzinsuffizienz und orthopädischer Probleme ein hohes Lebensalter mit bis zu seinem Lebensende sehr guter Lebensqualität erreichen konnte.

Nachfolgend nun einiger Fallbeispiele der letzten Jahre:

Zwergspitz Freddy

 Abbildung 3:  Zwergspitz "Freddy" mit 16 3/4 Jahren

Therapiebeginn in 01/2010 ( 12, 5 Jahre): Diagnose: Sekundärer Hyperadrenocortizismus mit beidseitiger Nebennierenhyperplasie (Ultraschall & Labor). Beginnende Alopezie sowie Fellverfärbungen.  Therapie: Biologische Tiermedizin & Klass. Homöopathie. Allgemeinbefinden ungestört.

05/2011: Leberparenchymveränderungen rechter Leberlappen, V.a. zusätzlichen Lebertumor (Ultraschall, Labor). Allgemeinbefinden ungestört.

 Abbildung 4: Leberparenchymveränderungen mit V.a. Lebertumor im Mai 2011.  Therapie: Biologische Tiermedizin & Klass. Homöopathie.

10/2011: Leberparenchymveränderungen rechter Leberlappen, V.a. Lebertumor (Ultraschall, Labor). Allgemeinbefinden ungestört.  Ggr. Wachstum der UV in der Leber. 

 Abbildung 5: Leberparenchymveränderungen mit V.a. Lebertumor im Oktober 2011.  Labor: Leberwerte ggr. erhöht. 

Therapie: Biologische Tiermedizin & Klass. Homöopathie. Ergänzende Misteltherapie auf Wunsch der Tierbesitzerin.

Abbildung 6: Leberparenchymveränderungen mit V.a. Lebertumor im März  2012.  Labor: Leberwerte ggr. erhöht - konstant. Allgemeinbefinden unverändert gut - ungestört.

Therapie: Biologische Tiermedizin, Klass. Homöopahthie & Misteltherapie

Abbildung 7: Leberparenchymveränderungen mit V.a. Lebertumor im Januar   2013.  "Tumorwachstum" um knapp 1 cm.  Allgemeinbefinden unverändert gut - ungestört.

 Abbildung 8: Leberparenchymveränderungen mit V.a. Lebertumor im November   2013.  "Tumorwachstum" um ca. 1,5 - 2 cm.  Allgemeinbefinden zum ersten Mal nach 3,5 Jahren nach Therapiebeginn gestört: Anorexie, Apathie. Nachfolgend nun die Leberwerte von Freddy vom 30.11.2013.

Auf "intensivierte" biologisch-homöopathische Therapie als auch Infusionstherapie rasche Normalisierung des Allgemeinbefindens. Nachfolgend die Leberwerte vom 14.12.2013.

 Die Ursache dieser kurzfristig exorbitant hohen Leberwerte war unklar. Es bestand der V.a. eine Pfortaderthrombose.   Nachfolgend wiederum ungestört-gutes Allgemeinbefinden bis Ende März 2014. Hier nun akut einsetzender, progredienter Husten, der sich in Bewegung verstärkte. Euthanasie am darauffolgenden Tag aufgrund eines sich hieran entwickelnden, therapieresistenten Lungenödems.

Epikrise: Mittels klassischer Homöopathie & Biologischer Tiermedizin konnte bei einem zu Therapiebeginn 12 1/2 jährigen Zwergspitz ein hypophysärer M.Cushing als auch ein sich nach 1 1/2 Jahren dazu entwickelnder Lebertumor über mehr als 4 Jahre erfolgreich behandelt werden. Freddy zeigte bis 24 Stunden vor seinem Tod ein ungestörtes Allgemeinbefinden mit einem hervorragenden Appetit und wachen Blick.! Das obige Foto ist Ende Februar 2014 entstanden. 

 Sollten Sie Fragen haben, zögern Sie nicht, Kontakt aufzunehmen - wir helfen gerne!

Vielen Dank für Ihr Interesse,

Dr. med. vet Christine Suchfort, Fachtierärztin für Kleintiere/Homöopathie

 info@tierarztpraxis-suchfort.de